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Tradition, die Bestand hat

 

Karte der mittelalterlichen Diözesen am Oberrhein, grau die im 19. Jahrhundert enstandene Erzdiözese Freiburg

 

Bereits im Jahr 1864 wurde der Kirchengeschichtliche Verein gegründet. Die Gründer wussten sich dabei in guter Gesellschaft: Interessiertes Fragen nach der Vergangenheit; erzählen, wie es gewesen und geworden ist und erhalten, was geblieben ist, das organisierte sich damals allenthalben in Geschichtsvereinen. Das noch junge Erzbistum Freiburg fügte sich in diese geschichtsfreudige Bewegung ein. In seinem Kirchengeschichtlichen Verein versammelte es alle Interessierten und verband sie in der gemeinsamen Aufgabe, die kirchliche Vergangenheit aufzuarbeiten und die Gegenwart aufmerksam zu registrieren. Die Vergangenheit ist in der Freiburger Ortskirche weit verzweigt. Sie führt zurück zu den bescheidenen, gar nicht mehr genau erfassbaren Anfängen des Oberrheins und führt dann hinein in die Geschichte jener südwestdeutschen Diözesen, aus deren Teilgebieten 1821/27 das Erzbistum Freiburg errichtet wurde. Christlicher Glaube und christliches Leben am Oberrhein, von der fernen Vergangenheit bis zur Gegenwart, bestimmen das Interesse und die Aufgaben des Vereins.